Doch dem Menschen genügte das nicht. Er wollte nicht nur Verwalter unter einem guten König sein, sondern er wollte wie Gott sein. Sein unendlich grosser Handlungsspielraum mit Millionen von Optionen waren ihm nicht genug. So gab es für ihn nur eine Möglichkeit, dass einzige von Gott gegebene Gebot musste auf rebellische Art und Weise übertreten werden. - Die Sünde war geboren.

 

Dem Menschen war die tödliche Konsequenz zwar bewusst, doch die Gier nach totaler Unabhängigkeit hatten ihn fest im Griff, sodass er Gottes Wort in Frage stellte und bereit war, alles aufs Spiel zu setzen.

 

Entsprechend gross war der Fall und die Trennung aus der behüteten Gemeinschaft mit Gott (Sündenfall). Zwar musste der Mensch nicht sofort sterben, da Gott in seiner Gnade sein Urteil nicht sofort vollstreckte, trotzdem prangert seither über allen Menschen das vernichtende Urteil: «Den Menschen ist es bestimmt ein einziges Mal zu sterben, und dann kommt das Gericht» und «Da ist kein Gerechter, auch nicht einer, da ist keiner, der Verstand hätte, da ist keiner, der Gott suchte.

Schliesslich folgte nicht die erhoffte Totalfreiheit, sondern die Versklavung unter die Sünde, der Ausschluss aus der göttlichen Gemeinschaft und seiner vollkommenen Umgebung. Wie ein tödliches Gift durchdrang die Sünde mehr und mehr die gesamte Schöpfung. Erst kam der Neid und schon bald geschah der erste Mord. Die Folgen der Sünde haben Konsequenzen bis in die heutige Zeit. Alles Negative resultiert aus der Tatsache, dass wir aus der Gegenwart Gottes gerissen wurden. Menschen kriegen Depressionen, Burnouts, sind gewalttätig, fühlen sich gezwungen zu Rauchen, Trinken, Pornos zu gucken und zerstören Beziehungen, werden krank, müssen sich ständig selbst darstellen und können doch nie genug Anerkennung finden, müssen jedem Trend hinterherrennen, müssen sich ständig vergleichen und werden dabei immer unzufrieder, suchen ständig nach Sinn und tun dabei Nonstop Unsinn…